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Notebook Produktberater

Notebooks gehören mittlerweile in fast jedem deutschen Haushalt zur Grundausstattung, da sie über viele praktische Vorteile verfügen. Wer einen PC zum Arbeiten benötigt, genießt mit einem Notebook mobile Freiheit und kann seinen Arbeitsplatz auf Wunsch aus dem Büro in das nächte Cafe verlagern oder zuhause an den angefangenen Projekten weiter tüfteln. Wer unterwegs gern surfen, Onlinespiele spielen oder Filme schauen möchte, benötigt ebenfalls ein Notebook. Außerdem beanspruchen Laptops wesentlich weniger Platz auf dem Schreibtisch als der gute alte Desktop-PC. In diesem Kaufberater erfahren Sie, welche Notebook Klassen es auf dem heutigen Markt gibt und worauf Sie beim Kauf besonders achten müssen

Produktberater:  Notebook

Subnotebook

Die Geräte in dieser Klasse verfügen über eine 10 bis 13 Zoll lange Displaydiagonale und wiegen weniger als 2 kg. Die Subnotebooks sind leicht, handlich und beanspruchen nicht besonders viel Platz auf dem Schreibtisch. Man sie allen Kunden empfehlen, die weniger Wert auf Prozessorleistung oder Grafik legen und stattdessen lange Akkulaufzeit und optimale Flexibilität erwarten.


Klassisches Notebook

Die Notebooks in dieser Klasse sind etwas größer als Subnotebooks. Sie haben eine Bildschirmdiagonale von 14 bis 15 Zoll und bringen bis zu 3,5 kg auf die Waage. Diese Geräte bieten einen guten Kompromiss zwischen Mobilität, Leistung und optimaler Ergonomie. Unter den Klassischen Notebooks findet man viele Modelle, die ideal für Einsteiger geeignet sind. Einige von ihnen verfügen sogar über eine eigene Grafikkarte, die dem Nutzer erlaubt, Spiele in 3D zu spielen. Die Anzahl der Modelle in dieser Klasse ist extrem groß und wer sich etwas Zeit zum Vergleichen nimmt, kann ein leistungsfähiges Gerät zum sehr günstigen Preis bekommen.

Desktop Replacement Notebooks

Ein Desktop Replacement Notebook (DTR) dient als Desktop PC-Ersatz und bringt dementsprechend sehr viel Leistung mit. Seine Displaydiagonale beträgt mindestens 17 Zoll und mit einem Gewicht von 3 kg zählt es zu den Schwergewichtlern unter den portablen Rechnern. Diese Geräte lassen sich zwar problemlos transportieren, sind allerdings mit ihrer etwas kürzeren Akkulaufzeit hauptsächlich für Heimgebrauch bestimmt.

Preise

In großen Elektronikläden oder in Discountern bekommt man Notebooks mittlerweile zu sehr günstigen Preisen. Mit etwas Glück können Sie also ein fantastisches Schnäppchen machen. Allerdings ist dabei sehr viel Vorsicht geboten, da die Geräte in den unteren Preissegmenten nicht immer durch hochwertige Qualität und anspruchsvolle Verarbeitung überzeugen können. Sparen Sie also nicht am falschen Ende und investieren Sie ruhig etwas mehr, damit das Notebook ihnen viele Jahre dienen kann. Außerdem werden Hardwareanforderungen von Tag zu Tag immer größer, so dass viele Notebooks bei den neusten Anwendungen schnell an ihre Leistungsgrenze stoßen.

Display

Wie oben bereits beschrieben, richtet sich die Displaygröße eines Notebooks nach seiner Klasse. Während Subnotebooks über eine Bildschirmdiagonale von 10 bis 13 Zoll verfügen, bringen Geräte aus der DTR-Klasse Displays von mehr als 20 Zoll mit. Die Vorteile eines großen Bildschirms sind bessere Übersichtlichkeit und optimale Darstellung. Ein sich daraus resultierendes Nachteil ist das hohe Gewicht dieser Modelle. Sehr häufig verwendet werden die Widescreen-Displays, da das Breitbildformat die optimale Ergonomie bietet und der optischen Wahrnehmung des Menschen ideal entspricht. Bei der Anwendung von Excel oder Grafik-Programmen ist der breite Bildschirm genau so vorteilehaft wie beim Anschauen von Filmen. Die geringe Höhe kann aber beim Lesen von Dokumenten im Hochformat schnell zum Nachteil werden.

Die Oberfläche der Notebook-Displays ist in der Regel matt, damit die Spiegelung vermieden werden kann. Immer beliebter sind die sogenannten Glare-Type-Displays, da sie sehr viel Kontrast und eine optimale Farbensättigung bieten. Wer sein Notebook hauptsächlich zum Spielen oder zum Anschauen von Filmen nutzen will, wird mit Glare-Type garantiert zufrieden sein. Für Einsätze in Outdoor-Bereichen und bei starkem Licht sind diese Displays nicht zu empfehlen, da sie sehr stark reflektieren.

Blickwinkel, Ausleuchtung und Helligkeit sind ebenfalls sehr wichtige Kriterien bei der Auswahl des geeigneten Displays. Schauen Sie auf den Bildschirm von oben, von unten oder von der Seite und Sie werden merken, dass die Darstellung ab einem bestimmten Winkel an Schärfe verliert und dass die Farben leicht verfälscht werden. Achten Sie also bei Ihrem Kauf darauf, dass dieser Bewegungsraum nicht zu sehr eingeschränkt ist. Die Helligkeit spielt besonders beim Outdoor-Einsatz eine wichtige Rolle und sollte im Idealfall nicht weniger als 200 cd/qm betragen. Die Ausleuchtung ist im Idealfall über die gesamte Bildschirmfläche gleichermaßen verteilt, damit die Darstellung von besonders dunklen oder hellen Flächen nicht ruiniert wird.

Grafikkarte

Gamer, Webdesigner und andere Nutzer, die viel Wert auf die volle Grafikleistung legen, sollten bei der Grafikkarte nicht sparen. Die Notebooks mit einer echten Grafikkarte verbrauchen etwas mehr Strom und die Akkulaufzeiten fallen dementsprechend gering aus. Wer auf 3D-Anwendungen und Spiele verzichten kann, wird auch mit einem integrierten Chip zufrieden sein, der einen Teil des Arbeitsspeichers mitbenutzt. In diesem Fall spricht man auch von „Shared Memory“. Beim Kauf eines solchen Laptops ist in der ersten Linie darauf zu achten, dass die Größe des Arbeitsspeichers mindestens 1GB beträgt, damit der Grafik-Chip die Gesamtleistung nicht beeinträchtigt.

Prozessor

Nicht jeder Nutzer ist bei seinem Notebook auf die volle Prozessorleistung angewiesen. Wenn Sie mit Ihrem Gerät nur schreiben, E-Mails verschicken oder im Internet surfen möchten, können Sie am Prozessor getrost sparen. Für Multimedia-Anwendung dagegen, ist ein leistungsstarker und schneller Prozessor sehr wichtig. Beachten Sie auch, dass je mehr Power ein Prozessor hat, umso mehr Energie verbraucht er und umso mehr wird der Lüfter beansprucht, was zur deutlichen Reduzierung der Akku-Laufzeit führen kann.

Arbeitsspeicher

Wer auf seinem Notebook mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen lassen oder mit Bildbearbeitungssoftware und Musikprogrammen arbeiten möchte, benötigt einen mindestens 2 GB großen Arbeitsspeicher. Bei vielen Modellen lässt sich der Arbeitsspeicher zusätzlich aufrüsten, wenn das Gerät ausreichend Platz für weitere Speicherkomponenten hat.

Festplatte

Die Größe der Festplatte richtet sich ebenfalls nach dem Verwendungszweck des Notebooks. Für die Nutzung von Schreibprogrammen und anderen Office-Anwendungen ist eine Festplatte von 100 GB Größe vollkommen ausreichend. Wer dagegen über ein umfangreiches Medienarchiv verfügt, benötigt natürlich wesentlich mehr Platz. Wenn die Festplatte voll ist, können Sie einen Teil der Daten mit dem internen Brenner auf DVD packen oder sie auf einer externen Festplatte ablegen.

Tastatur und Maus

Aufgrund ihrer kompakten Größe, ist das Tastaturfeld vieler Notebooks relativ klein und die einzelnen Tasten liegen sehr eng beieinander. Bei einigen Modellen sind die wichtigsten Tasten wie z.B. STRG oder die Pfeiltasten praktischerweise etwas größer und können auch ohne Hinschauen schnell gefunden und leicht betätigt werden.

Jedes Notebook verfügt heutzutage über ein Touchpad mit 2 oder 3 Tasten, die die Funktion der Maus übernehmen. Einige Touchpads sind zusätzlich dazu mit einem Scroll-Feld ausgestattet. Prüfen Sie vor dem Kauf des Notebooks, ob die Tastatur und das Touchpad sich leicht bedienen lassen und ob sie ergonomisch Ihren Wünschen gerecht werden.

Schnittstellen

In der Regel verfügt ein Notebook über zwei bis drei USB-Schnittstellen, damit externe Geräte wie Maus, Tastatur, Soundkarte oder Festplatten daran angeschlossen werden können. Bei fast allen modernen Geräten findet man auch einen Ethernet- und integrierten WLAN-Anschluss. Wer mit seinem Notebook überall online gehen möchte, sollte auf eine integrierte UMTS-Schnittstelle nicht verzichten.

Hersteller

Einige der bekanntesten Notebook-Hersteller sind:
  • Apple
  • Asus
  • Dell
  • Samsung
  • Acer
  • HP
  • Toshiba